Wenn die See rauer wird.

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(Porto. 2016.)

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Oder wie. Das Jahr geht zu Ende und gerade dann wenn der Jahreswechsel kurz bevor steht, fängt man an über das Vergangene nachzudenken. Das Jahr verlief nicht so wie es hätte sein sollen. Ich übertreibe es jetzt mal und nenne das ganze „im goldenen Käfig sitzen“ – und was heißt das jetzt?

Ich kann mich nicht beschweren über das Private, das Finanzielle oder auch die Weiterentwicklung in Sachen schulische Bildung. Aber das Ganze musste und muss auch hart erkämpft werden. Mit vielen Arbeitsstunden, mit viel Verzicht und oft schweren Entscheidungen. Doch irgendwas bleibt doch dann auf der Strecke. Und so ist es auch. Mein ganz persönliches Ziel.

Wenn man sich selbst nicht mehr wohlfühlt in seiner Haut, da sich die Kilos nur so angesammelt haben und man sich selbst im Spiegel nicht mehr anschauen kann (und das meine ich ganz wörtlich) muss sich ganz dringend etwas ändern. In so vielen Alltagssituation macht man sich selbst derart klein, verstellt und versteckt sich um die körperlichen Defizite vermeintlich verschwinden zu lassen. So funktioniert das aber nicht. Abende mit Freunden werden abgesagt um ja kein schlechtes „Bild“ dazulassen. Feiern mit der Familie werden zum Mienenfeld. Die Familie kann so verdammt ehrlich sein. Kleine Worte vom Gegenüber können sich dann wie Nadelstiche tief in die Haut stechen. Selbstbewusstsein – Fehlanzeige! Mag sein, dass sich das nun alles sehr dramatisch anhört. Hm, ja aber so ist auch die Situation. Im Kopf spielen sich die Situation immer und immer wieder ab, wie ein Abend mit Freunden eigentlich hätte verlaufen sollen. Die Realität ? Man versucht schon Stunden zu vor ein Outfit zu finden, dass kaschiert und ja nicht aufträgt. Am Abend selbst versucht man stundenlang die richtige Sitzposition zu finden um den Körper in einem besseren Licht erscheinen zu lassen. Wenn alle anderen tanzen sitzt du an der Bar und versuchst dir lächelnd schnellstmöglichst eine Ausrede einzufallen zulassen um nicht auf die Tanzfläche gezogen werden. Und spätestens dann sollte auffallen, dass das hier nicht so laufen sollte! Auf die Details die z.B. mit dieser Situation auf der Arbeit passieren, möchte ich lieber nicht eingehen. Aber glaubt mir, es passiert nicht nur einmal am Tag an dem ich denke „mit einem Stück mehr Selbstbewusstsein, wäre das jetzt aber mal ganz anders gelaufen!“.

So, nun gibt es bestimmt einige die denken. „Was jammert die Alte denn so rum, iss gesund und mache Sport“.  Und dann gibt es noch welche die sehr viel von Selbstliebe sprechen, egal mit welcher Zahl auf der Waage.

Was soll ich dazu noch sagen. JA! Das stimmt alles!

Ich möchte auch gar keine Ausreden finden oder Erklärungen. Es hat verdammt viel mit Selbstdisziplin zu tun! Und es hat auch damit zu tun, nicht 24 Stunden alle anderen Menschen vor einen selbstzu stellen. Wenn man solch ein Projekt angeht und ich muss dazu sagen, es geht hier nicht nur um ein paar Winterspeckkilos, muss man ein kleines Stück Egoismus an den Tag legen. Wenn den ganzen Tag Menschen etwas von dir wollen, sei es privat oder geschäfltich, dir Vorschriften machen, deine Gutmütigkeit ausnützen anstatt wertschätzen oder denken sie wüssten wie man die Welt rettet, kann ein solches Projekt nicht funktionieren! Ich musste das erst lernen. Und das Lernen hat nicht von einem Tag auf den anderen funktioniert. Es ist eine Wendung um 180Grad und es werden einige Menschen nicht verstehen können, warum du plötzlich auch mal „nein“ sagst, oder dir Freitag abends lieber Zeit nimmst um Sport zu treiben anstatt auf dem Sofa zu liegen oder in einer Bar ein Trink nach dem anderen gönnst.

Dazu muss man noch sagen ich stehe noch immer ganz ganz ganz am Anfang! Nach so vielen Programmen und Diäten die einfach absolut nicht funktoiniert haben, da auch hier wieder Menschen oder sogar ein PC gemeint haben, sie müssen dir vorschreiben was und wie du zu essen hast, habe ich mir Hilfe gesucht. Undzwar Profisionelle! Eine Unterstützung, eine Beratung, ein Wegweiser, eine Person die mir das Laufen beigebracht hat. In diesem Beitrag möchte ich aber auch gar nicht mehr darüber erzählen (das wird in einem Anderen ausführlich nachgeholt), schaut doch bei ihr einfach mal vorbei.

http://www.lu-coaching.de oder auf Instagram unter: lu_coaching

(es handelt sich hierbei um keine Kooperation)

Eins darf man aber nicht vergessen. Den Weg gehen muss man ganz allein! Man kann sich hierbei helfen lassen, aber laufen musst du selbst. Und es kann sein, dass die Tage mal sind wie bei einem ganz ruhigen Seegang und Sonnenschein und dann gibt es Tage, da wird die See verdammt rau! Aber…

…“um sich im Hafen wohlzufühlen, muss man die raue See befahren haben“

 

Schweden. Italien. Portugal.

Unterschiedliche Reiseziele, unterschiedliche Reisegründe und ganz viele Eindrücke.

SCHWEDEN. Im August ging es für ein paar Tage geschäftlich nach Schweden. Leider konnten wir aufgrund des kurzen Aufenthalts und der Menge an Arbeit dort nicht viel von der Kultur, des Landes oder den Leuten sehen.

Trotzdessen hatten wir an dem ein oder anderen Tag zumindest eine kurze Verschnaufpause an dem wir einen kleinen Eindruck von Göteborg erfahren durften. Im August hat es dort normalerweise eine maximale Temperatur von 21° Grad und ca. 10 Regentage. Wir hatten wirklich wirklich Glück bei fast 27° Grad und Sonnenschein!

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Den Trip verbrachten wir im Arken Hotel & Art Garden Spa was für diese Art von Reise wirklich okay ist.

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Was leider weniger schön war, war die Anreise. Unser Abflugflughafen war in Stuttgart mit Zwischenstopp in Frankfurt bevor es nach Göteborg ging. Unser Flieger hatte natürlich von Stuttgart aus Verspätung. Nachdem wir irgendwann im Flugzeug saßen, hatten wir nochmals Verspätung beim Start, da in Frankfurt exakt über dem Flughafen ein Unwetter war. Also hieß es warten, Verspätung in Kauf nehmen, in Frankfurt Umbuchen und erst gegen 2 Uhr nachts im Hotel ankommen. Und ja, für uns ging es trotzdem um 7Uhr am nächsten Tag los 😉


 

ITALIEN. Anfang September haben mein Freund und ich uns dann wirklich kurzfristig entschieden ein paar Tage in Italien zu verbringen. Wir hatten aus verschiedenen Gründen dieses Jahr keinen Urlaub gebucht. Es war eine sehr sehr gute Idee, dem Alltag zu entfliehen. Die Arbeit und das parallele Studium zehren und so konnte ich wenigstens ein paar Tage abschalten. So etwas gehört absolut zu meinen Quality Times!

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PORTUGAL. Ebenfalls im September hieß es dann, ab nach Portugal. Dieses Mal war es weder Privat noch geschäftlich – es ging mit dem MBA für eine Studienreise nach Porto. Wir hatten in dieser Woche Portugal, eine enges Programm. Wir besuchten zwei ansässige Firmen und nach den Besuchen, hatten wir genug Arbeit an einem Business Case , was am Ende der Woche präsentiert und bewertet wurde. Alles in Allem war die Reise okay. Das Wetter war sehr schön und das Hotel Boha -Vista lag direkt am Meer, was die Arbeit natürlich zumindest ein Stück erleichterte. Am Ende der Woche hatten wir direkt in Porto eine Stadtführung und ich muss sagen, auch wenn diese Stadt nicht unbedingt zu den Touristikhochburgen gehört –  es lohnt sich!!

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Ich bin gespannt, wohin die nächste Reise geht…

 

 

Impression of New York City

Es sind schon 5 Jahre vergangen, als es hieß: „Wir fliegen in die Staaten – in die Stadt, die niemals schläft!“.

Wir flogen von Stuttgart über Kopenhagen nach New York.

Es war eine der schönsten Reisen und eine erlebnisreichsten Zeiten.

Wir waren für 7 Tage in dieser einzigartigen Stadt. Besuchten in diesen Tagen, bekannte Orte, wie den Time Square, das Empire State Building, den Central Park, die Freiheitsstatue, die Brooklyn Bridge, super süße Kaffee`s und kleine Restaurants. Gingen shoppen und verbrachten einen Abend im Kino. Ich war begeistert von den Menschen. Es gibt dort so viele unterschiedliche Menschen, Kulturen und Eigenheiten. Aber es funktioniert. Es funktioniert, dass man sich wohl und willkommen fühlt.

7 Tage gehen so verdammt schnell vorbei. Es war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, das wir New York besuchen und erleben werden.

 

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Quality Time

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Dieses Foto ist ziemlich spontan entstanden. In einer Woche an der mal wieder die Zeit nur so vorbei ging. Termin an Termin. Tag für Tag.

30 Minuten an der frischen Luft. In der Natur. Direkt vor der Haustür. Manchmal sind es nur kurze Momente, die einem wieder Energie geben. Ich liebe diese Momente. Und nenne sie meine ganz persönliche „Quality Time“. Diese Zeit für einen selbst, muss nicht immer gleich sein. Nicht gleich lang und nicht am gleichen Ort. Wichtig ist, Kraft zu tanken. Kein Mensch kann pausenlos in Aktion sein. Sei es für die Arbeit, Freunde oder Familie.

Zur Zeit gibt es diese Momente viel zu selten. Umso wichtiger sind solche Erinnerungen wie dieses Bild, das einen erinnert sich Zeit für sich selbst zu nehmen!